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OLD politische Stadt

Mit der Dimension der politischen Stadt legen wir den Blickwinkel auf die soziokulturellen und politischen Prozesse der Stadt. Die politische Stadt in ihrer Gesamtheit geht auf die Prozesse innerhalb eines urbanen Raumes ein. Sie betrachtet dabei sowohl das Geschehen und die Dynamik eines Ortes, als auch die einzelnen Akteure und trägt so maßgeblich zur Untersuchung von Urbanität bei.

Unter der politischen Stadt verstehen wir die Vorgänge innerhalb der Stadtgesellschaft. Großstädte als „Forschungsraum“ bieten dabei viele Untersuchungspunkte. Vom Recht auf Stadt, der inklusiven Stadt, Raumaneignungsprozessen zu Klimaschutzaktivismus. Ökonomisch-politisch erzeugte Probleme wie städtische Prozesse der Gentrifizierung, Diskriminierung und Chancengleichheit sowie dem ausgeglichen, verteilten Zugang zu Bildungs-, Kultur- und Gesundheitsinstitutionen, gehen dabei einher mit Problematiken wie Umweltschutz, Luftqualität und Mobilität.

Die politische Stadt im Kontext von Armut und Obdachlosigkeit. Zwei Zelte von Obdachlosen in Paris. Die Autofahrbahn besteht aus Pflastersteinen, während das an die Zelte angrenzende Gebäude eine glatte Marmorfassade aufweicht. Das Bild wurde bearbeitet sodass der Licht und Schärfe Fokus auf die Zelte liegt. Die restlichen Farben, darunter das rot einer Ampel, werden verschwommen dargestellt. Das Photo wurde von Urbanauth 2020 in Paris aufgenommen.
Das Öffentliche ist politisch. In diesem Themengebiet untersuchen wir verschiedene Geschehen, welche im Zusammenhang mit der Stadtpolitik und -Gesellschaft stehen. (Foto: Urbanauth / VGO / 2020 / Paris)

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Im Vordergrund: Initiativen und das Verhältnis von individuellen Akteuren, Kollektiven oder Institutionen zur Stadt und die Reibungen, welche sie erzeugen. Diese drücken sich in der Stadtpolitik sowie Raumkontrolle aus, aber auch in seinem Antagonym; Proteste und urbane Unruhen. Die Überschneidungen der politischen Stadt zur physischen Stadt, mit dem Urbanismus sowie Lebensgefühl von Urbanität und dessen Beitrag zu einer urbanen Kultur, bildet eine wichtiges Themengebiet der Stadt-Mensch Beziehung ab.

Die politische Stadt und die Frage nach sozialer Gerechtigkeit

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Fragen der sozialen Gerechtigkeit spielen in städtischen Kontexten eine besondere Rolle. Wir berichten hierzu über Thematiken wie Obdachlosigkeit und Diskriminierungen. Die Auswirkungen des Klimawandels auf Städte hat dabei nicht nur Auswirkungen auf die Infrastruktur, sondern auch auf die Stadtgesellschaft. Klimagerechtigkeit ist dabei ebenso wichtig, wie Eigentumsverteilungen und das Recht auf Wohnraum. Dies spiegelt sich in sozialen Ungleichheiten (Armut, Mobilität…) wider, aber auch sozialen Ungerechtigkeiten (Klimagerechtigkeit, Segregation…).

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Vom „Recht auf Stadt“ von Lefebvre zu seiner aktuellen Auslegung. Die Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und dessen Nutzung durch die verschiedenen Nutzer kann positive oder negative Einflüsse auf einen Ort haben. Mit inklusiven Maßnahmen kann dabei Raum zugänglicher gemacht und ein Beitrag zur Barrierefreiheit geleistet werden. Aber auch Placemaking-Initiativen, welche Plätze und Begegnungsräume schaffen, bieten Ansätze zur Gestaltung einer „Stadt für alle„.

Die kulturelle Auslegung des Recht auf Stadt steht dabei in enger Verbindung zu Subkulturen und einer schöpferischen Raumaneignung. Von besetzten Häusern und geduldeten Zwischennutzungen zum Treiben der urbanen Kunst mit Streetart und Graffiti: Die Akteure einer Stadt drücken sich durch ihr Handeln aus.

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