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Wie verschiedene Medien berichteten, wird die amerikanische Bank JPMorgan im Rahmen seiner „AdvancingCities„-Initiative 30 Millionen Dollar (ungefähr 27 Millionen Euro) in den Großraum von Paris und vor allem dem Departement von Seine-Saint-Denis, auch bekannt unter seiner Ziffer der 93, investieren. So berichtet Europe1 in einem Interview mit Kyril Courboin, dem französischen Geschäftsführer von JP Morgan France, dass die Bank einen Großteil des Geldes in wohltätige Vereine investieren möchte, welche der Arbeitslosigkeit entgegenwirken.

Die Olympischen Spiele 2024 in Paris: Ein Grund für JP Morgan in die Seine Saint-Denis zu investieren

Die Arbeitslosigkeit ist vor allem in dem Bundesland von Seine-Saint-Denis (93) ein großes Problem, da diese direkt an Paris angrenzende Banlieue, eines der ärmsten von ganz Frankreich ist. So sollen unter anderem Vereine wie Les Compagnons du Devoir, Simplon.co, Sport dans la Ville, l’AFMAe mit Geldern unterstützt werden. Demnach soll nach Businesswire die Effizienz der Vereine verbessert werden und durch Fortbildungsmöglichkeiten der Arbeitslosigkeit entgegengewirkt werden.  Das Ganze wird als Teil einer gesellschaftlichen Verantwortung, sowie anthropologischen Investments vermarktet. Dennoch ist das Timing auffallend gut gesetzt, da Paris 2024 die Olympischen Spiele beherbergen wird, welche zu einem Teil auch im „93“ stattfinden werden.

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